Mosca informiert über nächste Schritte Freiwilligenprogramm als ersten Baustein auf den Weg gebracht

„Es ist richtig, dass Mosca zunächst auf freiwillige und sozialverträgliche Lösungen setzt.“, erklärt Thomas Bohlender, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Heidelberg.


8. Juni 2026 8. Juni 2026


Heidelberg/Waldbrunn, 08. Juni 2026 – Die IG Metall Heidelberg begleitet den angekündigten Transformationsprozess bei der Mosca Deutschland Gruppe eng und im direkten Austausch mit den Beschäftigten. Im Mittelpunkt steht dabei eine transparente Information und die verlässliche Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in einer herausfordernden Phase.
 
Wie Mosca heute in einer Presseinformation mitteilte, setzt das Unternehmen die im April angekündigte Transformation fort und plant den Abbau von bis zu 150 Stellen an deutschen Standorten. Zentrales Instrument soll ein befristetes Freiwilligenprogramm sein, das vom 8. bis 30. Juni 2026 läuft und unter anderem den Wechsel in eine Transfergesellschaft mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten vorsieht. Bis zum 1. Juli 2026 sollen keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. 
 
Bereits am Vormittag fand vor der heutigen Belegschaftsinformation am Standort eine Mitgliederversammlung der IG Metall statt. Ziel war es, die Kolleginnen und Kollegen frühzeitig „abzuholen“, über den aktuellen Stand zu informieren und offene Fragen zu sammeln. „Gerade in Zeiten von Veränderung ist es wichtig, dass Beschäftigte wissen, was auf sie zukommt und an wen sie sich wenden können“, erklärt Thomas Bohlender, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Heidelberg.
 
Im Anschluss nahm Thomas Bohlender persönlich an der Belegschaftsinformation von Mosca teil und stand den Beschäftigten direkt vor Ort für Fragen, Gespräche und Einordnung zur Verfügung. „Mir war wichtig, heute präsent zu sein und ansprechbar zu bleiben. Die Kolleginnen und Kollegen haben viele Fragen und Sorgen – diesen Raum müssen wir ihnen geben“, so Bohlender. 
 
Die IG Metall Heidelberg begrüßt, dass Mosca im Rahmen der Transformation auf freiwillige und sozialverträgliche Instrumente setzt und die Gespräche mit den betrieblichen Gremien fortführt. Aus Sicht der Gewerkschaft kommt es nun darauf an, dass die angebotenen Maßnahmen transparent ausgestaltet sind und den Beschäftigten echte Perspektiven eröffnen – sei es durch Qualifizierung, Transferlösungen oder individuelle Zukunftsentscheidungen. 
 
„Transformation gelingt nur im Dialog. Entscheidend ist, dass die Beschäftigten mitgenommen werden und Vertrauen in den Prozess haben können. Dafür stehen wir als IG Metall – in den Gremien, in Versammlungen und ganz konkret vor Ort“, betont Thomas Bohlender. "Der Austausch mit den Arbeitgebern gelang auf Augenhöhe und die bisherigen Gespräche haben gezeigt das sich jede Seite ihrer Verantwortung bewusst ist."
 
Die IG Metall Heidelberg wird den weiteren Prozess gemeinsam mit dem Betriebsrat konstruktiv begleiten und weiterhin als Ansprechpartnerin für Mitglieder und Beschäftigte zur Verfügung stehen. Ziel bleibt es, gemeinsam tragfähige und faire Lösungen für die Zukunft der Arbeitsplätze und Standorte zu entwickeln.
2024 Personalbilder Thomas Bohlender

Thomas Bohlender

2. Bevollmächtigter (Geschäftsführer)

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