Aus den Betrieben Betriebsratswahl bei SAP SE - IG Metall bleibt stärkste Kraft

Die IG Metall hat ihre Position als stärkste Kraft im Betriebsrat der SAP SE erfolgreich verteidigt. Mit einem Stimmenanteil von 24 Prozent bleibt unsere Gewerkschaft die zentrale Stimme der Beschäftigten im Unternehmen.

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Leichter Zugewinn zu verzeichnen

Bei der Betriebsratswahl der SAP SE konnte die IG Metall ihre Position als stärkste Kraft erneut bestätigen. Die Gewerkschaftsliste erreichte 24 Prozent der Stimmen und stellt damit weiterhin die größte Gruppe im Gremium.  

Damit bleibt die IG Metall eine wichtige Ansprechpartnerin für die Interessen der Beschäftigten bei SAP. Erhofft hatten wir uns sicherlich einen höheren Zuspruch, dennoch war es für uns ein solides Ergebnis. Sorgen macht uns allerdings die weiter sinkende Wahlbeteiligung, die in diesem Jahr bei gut 37% lag.  


BR Wahlen in Zeiten von Veränderung und Umbrüchen

Die Betriebsratswahl fand vor dem Hintergrund verschiedener Veränderungen im Unternehmen statt. Viele beschäftigen insbesondere Fragen rund um:

  • Leistungsbewertung und Arbeitsorganisation
  • Arbeitsverdichtung
  • Einkommensentwicklung
  • Regelungen zum mobilen Arbeiten

Diese Themen spiegeln sich auch im Wahlverhalten wider und werden den Betriebsrat in den kommenden Jahren weiter begleiten.


Einordnung des Ergebnisses

Aus Sicht der IG Metall Heidelberg unterstreicht das Wahlergebnis, dass die IG Metall bei SAP etabliert ist und weiterhin eine relevante Rolle im Betriebsrat spielt.

 Der Zugewinn an Mandaten bietet eine gute Grundlage, um die Interessen der Beschäftigten konstruktiv in die Arbeit des Gremiums einzubringen, wobei eine Mehrheitsfindung in Rahmen der Konstituierung der Gremiums und auch in der Zusammenarbeit darüber hinaus sicher eine Herausforderung werden könnte.


Wie geht es jetzt weiter?

Die kommenden Jahre werden durch Veränderungen in der Arbeitswelt und im Unternehmen geprägt sein. Der Betriebsrat wird dabei eine wichtige Rolle spielen, um die Interessen der Beschäftigten zu berücksichtigen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Wir werden diesen Prozess weiterhin begleiten und uns in die betriebliche Mitbestimmung einbringen.