Aus den Betrieben Betriebsratswahl bei SAP SE - IG Metall-Liste steht!

Mitbestimmung ist das Herzstück einer fairen Arbeitswelt. Doch wie entsteht eine Liste, die genau dafür steht? Wir geben euch einen Blick hinter die Kulissen der Listenaufstellung für die kommende Betriebsratswahl bei SAP.

Digitales Netz umspannt den Globus


Engagement willkommen – aber mit klaren Werten

Wer sich für Mitbestimmung engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Dabei gilt: Wir stehen für klare Werte, die unsere Arbeit prägen:
  • Fairness – gleiche Chancen für alle Beteiligten
  • Transparenz – offene Prozesse statt Hinterzimmerpolitik
  • Demokratie – Entscheidungen gemeinsam treffen
  • Respekt – für unterschiedliche Perspektiven und Lebenssituationen
Diese Prinzipien sind die Grundlage für die Listenaufstellung und sorgen dafür, dass alle Beteiligten die gleichen Regeln kennen und respektieren.

Transparenz statt Geheimniskrämerei

Die Grundlagen für die Listenaufstellung wurden gemeinsam und demokratisch beschlossen. In einem offenen Meeting verabschiedeten wir die Wahlordnung, sodass alle Beteiligten die Regeln kennen und verstehen. Anschließend wählte die Gruppe eine dreiköpfige Listenkommission, die einen Vorschlag für die Reihenfolge der Kandidierenden erarbeitete. Dabei spielten mehrere Faktoren eine Rolle:
  • Erfahrung und frische Perspektiven: Aktuelle Betriebsratsmitglieder sollen ihre Arbeit fortsetzen, gleichzeitig bringen neue Kandidierende wichtige Impulse.
  • Geschlechtergerechtigkeit: SAP beschäftigt rund 33 % Frauen – dieses Verhältnis spiegelt sich auch in der Liste wider.
  • Offene Diskussionen: Alle Vorschläge wurden transparent vorgestellt und engagiert diskutiert.
Oder wie es eine Kollegin treffend formulierte:
„Für mich war das ein Lehrstück in gelebter Demokratie.“ – Jeanette Rohr, SAP SE

149 Kandidierende – ein starkes Zeichen für Mitbestimmung

Mit 149 Kandidierenden ist die Liste doppelt so groß wie bei der letzten Wahl. Das zeigt: Mitbestimmung lebt – und viele Kolleginnen und Kollegen möchten sich aktiv einbringen. Die Abstimmung über die Listenplätze erfolgte schriftlich und geheim für die vorderen Plätze, später offen per Handzeichen. Wer verhindert war, konnte selbstverständlich online teilnehmen.

Wie geht es jetzt weiter?

Sobald alle Listen eingereicht sind, startet der Wahlkampf. Dann gilt es, mit den SAP-Beschäftigten ins Gespräch zu kommen: Wofür steht Pro Mitbestimmung? Warum funktioniert Betriebsratsarbeit besser mit gewerkschaftlicher Unterstützung?
Hier kann jede*r helfen – auch wenn man selbst nicht bei SAP arbeitet. Sprecht Kolleginnen und Kollegen an, die ihr kennt, informiert über die Vorteile einer starken Interessenvertretung und unterstützt die Idee einer lebendigen Mitbestimmung. Denn: Gute Betriebsratsarbeit braucht Rückhalt – und den schaffen wir gemeinsam.